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17.11.2020

Begleiter*innen gesucht

Nicolas Wolf zieht aus dem Wohnen für Erwachsene in Hersbruck in eine eigene Wohnung nach Lauf und sucht Assistent*innen.

Lauf a.d.P. – Nicolas Wolf hat einen Traum, der schon bald Realität wird. Der 32-Jährige wird selbstständig in seiner eigenen Wohnung in Lauf wohnen. Das geht nicht ohne Unterstützung, denn Nicolas Wolf ist Autist. Seit acht Jahren lebt er im Wohnen für Menschen mit Autismus der Rummelsberger Diakonie in Hersbruck. „Wir sind davon überzeugt, dass Nico es gut schafft, in einer eigenen Wohnung zurecht zu kommen“, sagt Armin Schmid, Teamleiter Ambulant unterstütztes Wohnen der Rummelsberger Diakonie in Nürnberg. Doch dafür braucht es engagierte Assistent*innen, die auf Menschen mit Autismus gut eingehen können und sich für die Thematik begeistern können.

Wie viele Autisten, die in den speziellen Angeboten der Rummelsberger Diakonie betreut werden, versteht Nicolas Wolf alles, äußert seine Bedürfnisse aber nur eingeschränkt lautsprachlich. „Viele nutzen Unterstützte Kommunikation (UK) und kommunizieren mit Hilfsmitteln wie Bildkarten oder Piktogrammen. Bei einigen Autisten können auch Tablets mit Sprachausgabe zum Einsatz kommen“, erklärt Schmid. 

Fachlich gesehen ist eine Stelle im Team Nicolas Wolf sehr spannend und anspruchsvoll. „Wir suchen vier bis fünf Leute in Teilzeit, um eine 24-Stunden-Begleitung neu zu konzipieren“, informiert Schmid.

Zu den grundlegenden Aufgaben gehören Unterstützung bei der täglichen Körperpflege und Hilfe beim An- und Ausziehen. Die Assistent*innen begleiten beim Einkaufen, Kochen und auch bei verschiedenen Tätigkeiten im Haushalt. Bei Bedarf besuchen sie mit Nicolas Wolf Ärzte und Therapien und begleiten ihn bei seinen Hobbys wie zum Beispiel zu seiner wöchentlichen Reitstunde, bei Spaziergängen, beim Bummel durch die Innenstadt sowie bei Bücherei- und Kinobesuchen.

Neben der Begleitung im Alltag sollen auch pädagogische Fördermaßnahmen speziell für Nicolas Wolf entwickelt werden, damit er beispielweise seine Verständigungsmöglichkeiten verbessern kann.  „Wir suchen Frauen und Männer mit Einfallsreichtum und persönlichem Engagement, die Lust haben, neue Ideen für einen liebenswürdigen Menschen zu entwickeln und umzusetzen“, wirbt Schmid um neue Kolleg*innen und verspricht ein Arbeitsklima, in dem die Mitarbeiter*innen eigenständig arbeiten und Verantwortung übernehmen dürfen. Auch die Einarbeitung ist organisiert: „Neuen Kolleg*innen stellen wir persönliche Ansprechpartner*innen zur Seite. Sie helfen beim Ankommen und beraten in der ersten Zeit“, sagt Schmid. Außerdem finden regelmäßige Teamsitzungen statt, in denen schwierige Situationen im Nachhinein besprochen und Lösungswege überlegt werden.

Gesucht werden pädagogische Fachkräfte wie Erzieher*innen und Heilpädagog*innen oder Sozialpädagog*innen. Nicolas Wolfs geräumige und schöne Wohnung liegt nahe der Altstadt von Lauf und nur zwei Gehminuten vom Bahnhof Lauf rechts entfernt, die S-Bahn Lauf links ist in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen. Ein Parkplatz in der Tiefgarage steht zur Verfügung.
Wer Interesse hat, wende sich bitte an Armin Schmid unter Tel. 0911 39 36 34 043 oder per E-Mail an schmid.armin(at)rummelsberger.net.

Weitere Infos lesen Sie in der Stellenbeschreibung.


Von:
17.11.2020

Förderstätte in Hersbruck erweitert Angebot

Wegen der großen Nachfrage nach Plätzen in der Förderstätte für Menschen mit Autismus hat das Hersbrucker Team eine Mini-Förderstätte für drei Bewohner*innen geschaffen.

Hersbruck – Jonas, Christian und Simon: So heißen die drei jungen Männer, die unbedingt arbeiten wollen. Da sie eine Autismus-Spektrum-Störung haben, können sie sich nicht einfach bei Unternehmen aus der Umgebung bewerben. Jonas, Christian und Simon mussten warten, bis die Rummelsberger Diakonie im Fachbereich Autismus neue Plätze in der Förderstätte Hersbruck geschaffen hat. Seit Juli gehen die drei jungen Männer nun einer Beschäftigung nach.

Im Haus 4 auf dem Gelände des Hauses Weiher schreddern sie von 9 Uhr bis 12 Uhr Akten, fertigen Wollbommel für Mützen, gestalten Postkarten mit verschiedenen Kreativtechniken und stellen Material für die Unterstützte Kommunikation (UK) her. Das sind zum Beispiel Bildkarten, mit denen sich die 13 Autisten, die in Hersbruck wohnen und arbeiten miteinander verständigen. „Die meisten Menschen mit Autismus, die in Hersbruck begleitet werden, äußern sich nicht lautsprachlich“, erklärt Sabine Hager, Leiterin der Förderstätte der Rummelsberger Diakonie in Hersbruck. Aber kommunizieren geht sehr wohl. Die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen unterhalten sich mit Bildkarten oder mit Hilfe von iPads. Die Frauen und Männer drücken ein Symbol und die Sprachausgabe am Computer sagt die Worte auf. „Die Methode der unterstützten Kommunikation nutzen wir schon seit vielen Jahren und wir haben wirklich große Fortschritte gemacht“, freut sich Fachdienst Christoph Karwarth-Päge.

Zurzeit befindet sich der Hauptsitz der Förderstätte noch in der Oberen Hagenstraße. Ab Mitte 2021 sollen dann die neu ausgebauten Räume auf dem Gelände des Hauses Weiher bezugsfertig sein. Auf zwei Etagen finden dann 14 Teilnehmer*innen eine Beschäftigung. Aber in der Förderstätte geht es nicht nur um Arbeit. Die Frauen und Männer lernen in speziellen Trainingseinheiten die Methoden der Unterstützten Kommunikation besser kennen und umsetzen. Daneben gibt es verschiedene Bastel- und Kreativangebote passend zur Jahreszeit, Ausflüge und Bildungsangebote. Ein Highlight ist das reittherapeutische Angebot.  Einmal in der Woche besuchen die Frauen und Männer den Haflinger Willy und die braune Warmblutstute Sunshine. Sie erledigen verschiedene Aufgaben. So bürsten sie zum Beispiel das Fell und spritzen die Beine der Pferde ab. Außerdem helfen sie beim Ausmisten der Ställe. „Die Teilnehmer*innen genießen den Umgang mit dem Pferd“, berichtet Mitarbeiterin und Reitpädagogin Jasmin Podeschwa.

Dass die Rummelsberger Diakonie in Corona-Zeiten ein neues Angebot an den Start gehen lassen kann, ist eine glückliche Fügung. „Wir können das nur machen, weil die drei jungen Männer auf der gleichen Wohngruppe wohnen“, erklärt Leiterin Sabine Hager.


Von:
17.11.2020

Begleiter*innen gesucht

Nicolas Wolf zieht aus dem Wohnen für Erwachsene in Hersbruck in eine eigene Wohnung nach Lauf und sucht Assistent*innen.

Lauf a.d.P. – Nicolas Wolf hat einen Traum, der schon bald Realität wird. Der 32-Jährige wird selbstständig in seiner eigenen Wohnung in Lauf wohnen. Das geht nicht ohne Unterstützung, denn Nicolas Wolf ist Autist. Seit acht Jahren lebt er im Wohnen für Menschen mit Autismus der Rummelsberger Diakonie in Hersbruck. „Wir sind davon überzeugt, dass Nico es gut schafft, in einer eigenen Wohnung zurecht zu kommen“, sagt Armin Schmid, Teamleiter Ambulant unterstütztes Wohnen der Rummelsberger Diakonie in Nürnberg. Doch dafür braucht es engagierte Assistent*innen, die auf Menschen mit Autismus gut eingehen können und sich für die Thematik begeistern können.

Wie viele Autisten, die in den speziellen Angeboten der Rummelsberger Diakonie betreut werden, versteht Nicolas Wolf alles, äußert seine Bedürfnisse aber nur eingeschränkt lautsprachlich. „Viele nutzen Unterstützte Kommunikation (UK) und kommunizieren mit Hilfsmitteln wie Bildkarten oder Piktogrammen. Bei einigen Autisten können auch Tablets mit Sprachausgabe zum Einsatz kommen“, erklärt Schmid. 

Fachlich gesehen ist eine Stelle im Team Nicolas Wolf sehr spannend und anspruchsvoll. „Wir suchen vier bis fünf Leute in Teilzeit, um eine 24-Stunden-Begleitung neu zu konzipieren“, informiert Schmid.

Zu den grundlegenden Aufgaben gehören Unterstützung bei der täglichen Körperpflege und Hilfe beim An- und Ausziehen. Die Assistent*innen begleiten beim Einkaufen, Kochen und auch bei verschiedenen Tätigkeiten im Haushalt. Bei Bedarf besuchen sie mit Nicolas Wolf Ärzte und Therapien und begleiten ihn bei seinen Hobbys wie zum Beispiel zu seiner wöchentlichen Reitstunde, bei Spaziergängen, beim Bummel durch die Innenstadt sowie bei Bücherei- und Kinobesuchen.

Neben der Begleitung im Alltag sollen auch pädagogische Fördermaßnahmen speziell für Nicolas Wolf entwickelt werden, damit er beispielweise seine Verständigungsmöglichkeiten verbessern kann.  „Wir suchen Frauen und Männer mit Einfallsreichtum und persönlichem Engagement, die Lust haben, neue Ideen für einen liebenswürdigen Menschen zu entwickeln und umzusetzen“, wirbt Schmid um neue Kolleg*innen und verspricht ein Arbeitsklima, in dem die Mitarbeiter*innen eigenständig arbeiten und Verantwortung übernehmen dürfen. Auch die Einarbeitung ist organisiert: „Neuen Kolleg*innen stellen wir persönliche Ansprechpartner*innen zur Seite. Sie helfen beim Ankommen und beraten in der ersten Zeit“, sagt Schmid. Außerdem finden regelmäßige Teamsitzungen statt, in denen schwierige Situationen im Nachhinein besprochen und Lösungswege überlegt werden.

Gesucht werden pädagogische Fachkräfte wie Erzieher*innen und Heilpädagog*innen oder Sozialpädagog*innen. Nicolas Wolfs geräumige und schöne Wohnung liegt nahe der Altstadt von Lauf und nur zwei Gehminuten vom Bahnhof Lauf rechts entfernt, die S-Bahn Lauf links ist in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen. Ein Parkplatz in der Tiefgarage steht zur Verfügung.
Wer Interesse hat, wende sich bitte an Armin Schmid unter Tel. 0911 39 36 34 043 oder per E-Mail an schmid.armin(at)rummelsberger.net.

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