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25.04.2019

Beratung für Menschen mit Epilepsie und deren Angehörige

Sprechstunde in Ansbach am Donnerstag, 25. April 2019, von 10 Uhr bis 12 Uhr

Ansbach - Für Menschen mit Epilepsie und deren Angehörige bietet die Beratungsstelle für Menschen mit Epilepsie der Rummelsberger Offenen Angebote am Donnerstag, 25. April 2019, von 10 Uhr bis 12 Uhr eine Außensprechstunde in Ansbach an. Die Einzelberatung findet in den Räumen der Offenen Hilfen ARON (Heilig-Kreuz-Str. 2a, 91522 Ansbach) statt. Eine Anmeldung unter Telefon  0911/393 63 4215 oder epilepsie-beratung@rummelsberger.net ist bis 23.04.2019 erforderlich. Weitere Infos: www.rummelsberger-diakonie.de/epilepsie.


Von:
12.04.2019

Bezirksrätin arbeitet am Wurzhof mit

Heidi Rackl informiert sich – Viele Veranstaltungen im Jubeljahr „100 Jahre Rummelsberger am Wurzhof“

Postbauer-Heng – „Ich bin ja nicht nur zum Zuschauen gekommen“, sagte Bezirksrätin Heidi Rackl und krempelte die Ärmel hoch. Essen servieren, abspülen und die Frauen und Männer mit einer Behinderung beim Abfüllen von Kräutermischungen für den Hofladen unterstützen: Anfang April besuchte die Politikerin aus Neumarkt die Einrichtung für Menschen mit einer geistigen Behinderung der Rummelsberger Diakonie in Postbauer-Heng.

„Ich wollte aus nächster Nähe erleben, wie Menschen mit Handicap leben und arbeiten“, erzählte die Politikerin bei ihrem Besuch. Rackl ist seit vergangenen Oktober Mitglied im Oberpfälzer Bezirkstag und stellvertretende Kreisvorsitzende der CSU im Landkreis Neumarkt. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Sozialpolitik. Sie war schon öfter im Gespräch mit Mitarbeitenden von sozialen Einrichtungen und wollte nun von den Bewohnerinnen und Bewohnern hören, ob sie mit ihrer Wohnsituation, ihrer Arbeit und den Mitarbeitenden vor Ort zufrieden sind. Ihr Ziel ist klar: „Ich werde in Abstimmung mit den örtlichen Senioren- und Behindertenbeauftragten dafür arbeiten, dass Menschen mit Einschränkungen so selbstbestimmt wie möglich ein normales Leben führen können“, kündigte Rackl an.

Dazu hat sie zahlreiche Gespräche mit den Frauen und Männern geführt, die am Wurzhof leben und arbeiten. Die offene Art und das Interesse der Bezirksrätin kamen bei Bewohnern und Mitarbeitenden gut an. „Ich finde es wertvoll, eine Bezirksrätin wie Heidi Rackl zu haben, die sich um die Bewohnerinnen und Bewohner des Wurzhofs sorgt“, bedankte sich Einrichtungsleiter Stefan Schurkus für den Besuch.

Auch Heidi Rackl gefiel der Tag am Wurzhof. „Die Stimmung ist entspannt und familiär“, erzählte die Bezirksrätin. Bei Stefan Schurkus informierte sie sich kurz über die Geschichte des Gebäudes. Der Wurzhof war ursprünglich ein Gutshof und wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Vor 100 Jahren hat die Rummelsberger Diakonie den Hof übernommen. Zuerst lebten dort arme Kinder und Waisen. Seit 1964 finden hier Menschen mit einer Behinderung ein Zuhause.

Wer den Wurzhof und seine Bewohnerinnen und Bewohner kennenlernen möchte, hat im Laufe des Jubeljahres verschiedene Möglichkeiten. Die Rummelsberger Diakonie lädt die Bürgerinnen und Bürger zu verschiedenen Festen und Veranstaltungen ein. Und auch das beliebte Jahresfest am 7. Juli 2019 steht unter dem Motto „Feiern Sie mit uns. 100 Jahre Rummelsberger am Wurzhof.“ Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Jubeljahr unter www.rummelsberger-diakonie.de/wurzhof.


Von: Heike Reinhold

Heidi Rackl und Richard Held machen ein Selfie zur Erinnerung an den Besuch der Bezirksrätin. Foto: Heike Reinhold

Bezirksrätin Heidi Rackl serviert den Bewohnern bei ihrem Besuch am Wurzhof das Mittagessen. Foto: Heike Reinhold