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17.11.2020

Förderstätte in Allersberg vorübergehend geschlossen

Vorsichtsmaßnahme um bei einer Corona-Infektion die Schließung von mehreren Wohnbereichen in der Region Roth-Hilpoltstein zu verhindern.

Allersberg – Wegen der Corona-Pandemie hat die Förderstätte für Menschen mit Autismus ihre Arbeit in Allersberg vorerst einstellen müssen. Da die sieben Teilnehmer*innen am Auhof in Hilpoltstein und in Wohngruppen in der Region Hilpoltstein-Roth-Allersberg wohnen, wird die Förderung seit April über den jeweiligen Wohnbereich organisiert. Auch die Förderstätten-Mitarbeitender*innen sind nun vorübergehend Wohnbereichen zugeordnet.

„Wir betreuen die Frauen und Männer nun überwiegend in den uns zugewiesenen Räumen am Auhof“, erzählt Martina Renninger, Leiterin der Förderstätte. Das funktioniere gut und die Frauen und Männer hätten so weiterhin die Möglichkeit, sich in der Tagesstruktur sinnvoll zu beschäftigen.

Nötig geworden sei die vorübergehende Schließung, weil die Teilnehmer*innen in fünf verschiedenen Wohnbereichen in der Region wohnten. „Wenn wir einen Corona-Infektionsfall in der Tagesstätte hätten, dann müssten die Bewohner*innen dieser fünf Wohnbereiche komplett in Quarantäne“, erklärt Renninger die Vorsichtsmaßnahme. Sie hofft, dass das Team die Arbeit in Allersberg im März oder April 2021 wiederaufnehmen kann und bedankt sich für das Engagement der Kolleg*innen und das Verständnis der Teilnehmer*innen in diesen besonderen Zeiten.  


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17.11.2020

Förderstätte in Hersbruck erweitert Angebot

Wegen der großen Nachfrage nach Plätzen in der Förderstätte für Menschen mit Autismus hat das Hersbrucker Team eine Mini-Förderstätte für drei Bewohner*innen geschaffen.

Hersbruck – Jonas, Christian und Simon: So heißen die drei jungen Männer, die unbedingt arbeiten wollen. Da sie eine Autismus-Spektrum-Störung haben, können sie sich nicht einfach bei Unternehmen aus der Umgebung bewerben. Jonas, Christian und Simon mussten warten, bis die Rummelsberger Diakonie im Fachbereich Autismus neue Plätze in der Förderstätte Hersbruck geschaffen hat. Seit Juli gehen die drei jungen Männer nun einer Beschäftigung nach.

Im Haus 4 auf dem Gelände des Hauses Weiher schreddern sie von 9 Uhr bis 12 Uhr Akten, fertigen Wollbommel für Mützen, gestalten Postkarten mit verschiedenen Kreativtechniken und stellen Material für die Unterstützte Kommunikation (UK) her. Das sind zum Beispiel Bildkarten, mit denen sich die 13 Autisten, die in Hersbruck wohnen und arbeiten miteinander verständigen. „Die meisten Menschen mit Autismus, die in Hersbruck begleitet werden, äußern sich nicht lautsprachlich“, erklärt Sabine Hager, Leiterin der Förderstätte der Rummelsberger Diakonie in Hersbruck. Aber kommunizieren geht sehr wohl. Die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen unterhalten sich mit Bildkarten oder mit Hilfe von iPads. Die Frauen und Männer drücken ein Symbol und die Sprachausgabe am Computer sagt die Worte auf. „Die Methode der unterstützten Kommunikation nutzen wir schon seit vielen Jahren und wir haben wirklich große Fortschritte gemacht“, freut sich Fachdienst Christoph Karwarth-Päge.

Zurzeit befindet sich der Hauptsitz der Förderstätte noch in der Oberen Hagenstraße. Ab Mitte 2021 sollen dann die neu ausgebauten Räume auf dem Gelände des Hauses Weiher bezugsfertig sein. Auf zwei Etagen finden dann 14 Teilnehmer*innen eine Beschäftigung. Aber in der Förderstätte geht es nicht nur um Arbeit. Die Frauen und Männer lernen in speziellen Trainingseinheiten die Methoden der Unterstützten Kommunikation besser kennen und umsetzen. Daneben gibt es verschiedene Bastel- und Kreativangebote passend zur Jahreszeit, Ausflüge und Bildungsangebote. Ein Highlight ist das reittherapeutische Angebot.  Einmal in der Woche besuchen die Frauen und Männer den Haflinger Willy und die braune Warmblutstute Sunshine. Sie erledigen verschiedene Aufgaben. So bürsten sie zum Beispiel das Fell und spritzen die Beine der Pferde ab. Außerdem helfen sie beim Ausmisten der Ställe. „Die Teilnehmer*innen genießen den Umgang mit dem Pferd“, berichtet Mitarbeiterin und Reitpädagogin Jasmin Podeschwa.

Dass die Rummelsberger Diakonie in Corona-Zeiten ein neues Angebot an den Start gehen lassen kann, ist eine glückliche Fügung. „Wir können das nur machen, weil die drei jungen Männer auf der gleichen Wohngruppe wohnen“, erklärt Leiterin Sabine Hager.


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17.11.2020

Förderstätte in Allersberg vorübergehend geschlossen

Vorsichtsmaßnahme um bei einer Corona-Infektion die Schließung von mehreren Wohnbereichen in der Region Roth-Hilpoltstein zu verhindern.

Allersberg – Wegen der Corona-Pandemie hat die Förderstätte für Menschen mit Autismus ihre Arbeit in Allersberg vorerst einstellen müssen. Da die sieben Teilnehmer*innen am Auhof in Hilpoltstein und in Wohngruppen in der Region Hilpoltstein-Roth-Allersberg wohnen, wird die Förderung seit April über den jeweiligen Wohnbereich organisiert. Auch die Förderstätten-Mitarbeitender*innen sind nun vorübergehend Wohnbereichen zugeordnet.

„Wir betreuen die Frauen und Männer nun überwiegend in den uns zugewiesenen Räumen am Auhof“, erzählt Martina Renninger, Leiterin der Förderstätte. Das funktioniere gut und die Frauen und Männer hätten so weiterhin die Möglichkeit, sich in der Tagesstruktur sinnvoll zu beschäftigen.

Nötig geworden sei die vorübergehende Schließung, weil die Teilnehmer*innen in fünf verschiedenen Wohnbereichen in der Region wohnten. „Wenn wir einen Corona-Infektionsfall in der Tagesstätte hätten, dann müssten die Bewohner*innen dieser fünf Wohnbereiche komplett in Quarantäne“, erklärt Renninger die Vorsichtsmaßnahme. Sie hofft, dass das Team die Arbeit in Allersberg im März oder April 2021 wiederaufnehmen kann und bedankt sich für das Engagement der Kolleg*innen und das Verständnis der Teilnehmer*innen in diesen besonderen Zeiten.  


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