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Filmvorführung im Wichernhaus

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19.03.2019

Anlaufstelle im Quartier

Seit Januar ist Isabella Rötzer in Schwarzenbruck unterwegs. Ziel ist, den Lebensalltag der Menschen vor Ort zu verbessern

Schwarzenbruck – In der Gemeinde Schwarzenbruck wohnen fast 9000 Menschen unterschiedlichen Alters mit ganz individuellen Bedürfnissen und Lebensvorstellungen. Um für alle diese Menschen im Quartier, insbesondere für die mit Unterstützungsbedarf, einfache Lösungen für Alltagsprobleme zu finden, startete die Rummelsberger Diakonie ein sogenanntes Quartiersmanagement. Dabei handelt es sich um eine Anlauf-, Unterstützungs- und Beratungsstelle für alle Fragen zum Wohnen, Leben und Alltag in der Gemeinde, insbesondere für ältere Menschen. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Fernsehlotterie.

Quartiersmanagerin Isabella Rötzer verschafft sich dafür zunächst einen Überblick über das Quartier, also das Umfeld, in dem die Menschen ihr tägliches Leben gestalten, wohnen, sich versorgen und ihre sozialen Kontakte pflegen. „Ich sehe mir an, welche Angebote und Strukturen es schon gibt, wo zentrale Probleme liegen oder was noch benötigt wird“, berichtet die 27-Jährige. Rötzer hat bereits mit einigen Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen und sozialen Einrichtungen in Schwarzenbruck Kontakt aufgenommen, um sich über Wohnangebote, Beratungs- und Dienstleistungsangebote sowie generationengerechte räumliche Infrastruktur in der Gemeinde zu informieren. Im nächsten Mitteilungsblatt gibt es einen Fragebogen für alle Gemeindemitglieder. Anschließend sind Quartiersbegehungen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern geplant, um sich die Begebenheiten vor Ort anzusehen.

Danach will die Quartiersmanagerin gemeinsam mit den Menschen der Gemeinde Wünsche und Ideen für die Zukunft Schwarzenbrucks entwickeln und daraus schließlich konkrete Maßnahmen ableiten, um die vorhandenen Hilfen und Strukturen sinnvoll zu ergänzen. „Unser Ziel ist es, allen Menschen, aber insbesondere den älteren und unterstützungsbedürftigen Bürgerinnen und Bürgern, in Schwarzenbruck so lange wie möglich das eigene Leben und Wohnen in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen“, so Rötzer. Im Fokus stehen deshalb auch seniorengerechte Gesamtkonzepte.

Bürgerinnen und Bürger, die ihr Quartier so gestalten wollen, dass Menschen jeden Alters gut darin leben und wohnen können, oder die Verbesserungsvorschläge haben, können sich an Isabella Rötzer wenden. Kontakt über das Büro des Quartiersmanagements, Rummelsberg 46, 90592 Schwarzenbruck, oder per E-Mail an roetzer.isabella@rummelsberger.net.


Von: Stefanie Dörr

Seit Januar informiert sich Quartiersmanagerin Isabella Rötzer über Angebote und Infrastruktur in Schwarzenbruck. Sie freut sich über Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern. Foto: Stefanie Dörr

14.03.2019

Mitmach-Aktionen am Messestand

Werkstätten:Messe vom 27. bis 30. März – Talentschmieden der Rummelsberger Diakonie präsentieren Produkte

Nürnberg – Bei der Werkstätten:Messe vom 27. bis 30. März in Nürnberg treten die Werkstätten der Rummelsberger Diakonie erstmals mit ihrem neuen Namen auf: Talentschmiede.

„Wir sind der Überzeugung: Jeder hat Talente“, sagt Ines Halbauer, Leiterin der Talentschmiede Hilpoltstein. „Deshalb haben wir unsere Förderstätten und Werkstätten umbenannt.“ In den Talentschmieden soll jeder seine Fähigkeiten entdecken und entwickeln können. Die Frauen und Männer erhalten dabei, soweit sie dies möchten, Unterstützung. Der Name „Talentschmiede“ ist neu, die Haltung dahinter besteht schon länger. „Der Mensch steht bei den Angeboten der Rummelsberger Diakonie im Mittelpunkt. Vielfalt wird als Bereicherung angesehen“, sagt Ines Halbauer.

Wie vielfältig die Produkte und Dienstleistungen der Talentschmieden sind, zeigt die Rummelsberger Diakonie auf ihrem Verkaufsstand 532 in Halle 12. Die Mitarbeitenden präsentieren beispielsweise Dekorationsartikel, Gartenmöbel, Keramik, Holzspielzeug, Kissen und Taschen. Zudem können sich Interessierte über die Arbeitsmöglichkeiten in der Talentschmiede Hilpoltstein, der Talentschmiede Altdorf, der Talentschmiede Altmühltal und der Talentschmiede Schmeilsdorf informieren.

Am Stand der Rummelsberger Diakonie gibt es jeden Tag Mitmach-Aktionen: Am Wurzhof in Postbauer-Heng werden seit einiger Zeit leckere Gewürzmischungen aus Kräutern hergestellt. Am Mittwoch, 27. März, können die Besucherinnen und Besucher von 13 bis 16 Uhr zusammen mit den Mitarbeitenden des Wurzhofs eigene Kräutersalzmischungen zusammenstellen und mit nach Hause nehmen.

Am Donnerstag, 28. März, können die Besucherinnen und Besucher des Standes kreative Bilder mithilfe einer Farbschleuder gestalten. Angeboten wird die Aktion von den Mitarbeitenden der Talentschmiede Altdorf.

Der Freitag, 29. März, steht unter dem Motto „Hebst du noch oder bewegst du schon?“. Diakon Stephan Posse, Studienleiter an der Diakonischen Akademie in Rummelsberg, stellt das Kinaesthetics-Konzept vor. Es unterstützt Mitarbeitende bei pflegerischen Tätigkeiten und schützt vor körperlichen Belastungen. Stephan Posse erklärt das Konzept von 9.30 bis 10 Uhr, von 11 bis 11.30 Uhr sowie von 13 bis 13.30 Uhr.

Am Samstag, 30. März, sind alle Besucherinnen und Besucher ab 10 Uhr zum Karten basteln für die Frühlings- und Osterzeit eingeladen. Gemeinsam mit Mitarbeitenden der Talentschmiede Hilpoltstein können sie malen, stanzen und kleben.


Von: Claudia Kestler

Die Rummelsberger Diakonie präsentiert bei der Werkstätten:Messe Produkte die in ihren Talentschmieden hergestellt werden. Foto: Claudia Kestler