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23.11.2022

Schule und was dann?

Haus Schmeilsdorf nahm an Messe für Schulabsolvent*innen in Bayreuth teil

Bayreuth/ Mainleus – „Schule und was dann?“ Eine Antwort auf diese Frage hatten die Mitarbeiter*innen des Hauses Schmeilsdorf der Rummelsberger Diakonie in Mainleus Mitte November für die Besucher*innen der traditionellen Infomesse im Heilpädagogischen Zentrum Bayreuth parat. Junge Menschen und ihre Familien sowie Betreuer*innen konnten sich dort informieren, welche Arbeits- und Wohnangebote sowie Freizeit- und Erwachsenenbildungsmöglichkeiten es nach Abschluss der Schulpflicht für Menschen mit einer geistigen Behinderung gibt.

Dazu stellten die Einrichtungen und Dienste aus der Region in den Räumen des Heilpädagogischen Zentrums der Dr. Kurt Blaser Schule vor, welche Möglichkeiten sie den jungen Menschen für den Lebensabschnitt nach der schulischen Laufbahn anbieten. Am Stand des Hauses Schmeilsdorf (Wohnen) und der dortigen Talentschmiede, wie die Rummelsberger Diakonie ihre Werkstätten für Menschen mit Behinderung nennt, erkundigten sich zahlreiche Interessent*innen über die Wohn- und Arbeitsangebote in Schmeilsdorf. Dazu standen Mitarbeiter*innen des Fachdienstes, des Casemanagements und des Beruflichen Bildungsbereichs mit den jeweiligen Verantwortlichen zur Verfügung.


Von: Heike Reinhold

Bei der Info-Messe im HPZ in Bayreuth stellten Case-Managerin Kerstin Fuchs, Kathrin Murrmann (Berufliche Bildung) und Fachdienst Jens Schuwald (von rechts) die Einrichtungen der Rummelsberger Diakonie in Schmeilsdorf vor. Foto: Thomas Mahr

26.09.2022

Spiel, Spaß und Inklusion

Rummelsberger Diakonie richtet in Altdorf inklusives Spielefest aus

Altdorf – „Ich freue mich riesig, dass wir nach zwei Jahren heute endlich wieder hier sein können“, begrüßte Karl Schulz, Geschäftsführer und Vorstand der Rummelsberger Diakonie die Gäste des inklusiven Spielefestes. Am vergangenen Sonntagnachmittag stand der Altdorfer Marktplatz ganz im Zeichen des gemeinsamen Spiels – beim inklusiven Spielefest der Rummelsberger Diakonie. „Heute geht es darum, zusammen Spaß zu haben. Aber das Fest will auch politisch sein – wir möchten darauf aufmerksam machen, dass viele Kinder nicht genügend Zeit zum Spielen haben. In vielen Ländern dieser Welt müssen Kinder arbeiten und Geld verdienen, damit die Familien über die Runden kommen“, so Karl Schulz. „Und leider ist es auch nach zehn Jahren UN-Behinderten-Rechts-Konvention so, dass viele Menschen mit Behinderung am Rande der Gesellschaft stehen. Noch ein Grund für uns, ein inklusives Fest zu organisieren.“

Gemeinsam mit Bürgermeister Martin Tabor verteilte Karl Schulz nach seiner Begrüßungsrede bedruckte Bälle an alle Kinder – und schon war das Fest in vollem Gange. Ob beim Bobby-Car-Rennen der Frühförderstelle, beim Dosenwerfen des CVJM oder beim Jonglieren mit dem Künstler Panchoo – alle Stationen wurden ehrenamtlich und kostenlos angeboten. Die Eltern der Altdorfer Kindertagesstätten hatten Kuchen gebacken, der an die Anwesenden verschenkt wurde und selbst die Getränke waren – dank der großzügigen Spende der Bildungsregion Nürnberger Land und Getränke Münz in Altdorf – gratis für die Gäste. „Das hat für uns auch mit Inklusion zu tun“, erklärte Christine Lippert, eine der drei hauptverantwortlichen Organisatorinnen des Festes. „Alle können teilnehmen, auch wenn sie wenig oder gar kein Geld zu Verfügung haben.“ Ausgenutzt, so Christine Lippert, habe das schon beim ersten Spielefest vor drei Jahren niemand. „Im Gegenteil, viele Menschen scheuen sich, etwas Kostenloses anzunehmen.“ Ohne Hilfe wäre dieses Fest nicht möglich gewesen. „Die Stadt Altdorf hat uns unterstützt, wo immer es möglich war. Auch Auf- und Abbau wurde ohne Gebühr durch den Bauhof gemacht“, freute sich Christine Lippert.

Bürgermeister Martin Tabor begrüßte als Hausherr gemeinsam mit Karl Schulz. „Wir sind sehr froh, dass die Rummelsberger ein so tolles Fest anbieten.“ Auch der plötzlich einsetzende Platzregen trübte die Freude nicht – zu „Andi und die Affenbande“ tanzten die Kinder ausgelassen, jeder kam mit jedem ins Gespräch und spielte Tischkicker, Dosenwerfen oder Kegeln. Der Wunsch für die Zukunft? „Wir hoffen, dass wir das Fest nächstes Jahr wieder anbieten können“, so Christine Lippert.


Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

Geschäftsführer und Vorstand Karl Schulz verteilte mit Bürgermeister Martin Tabor zusammen bedruckte Bälle als Geschenk an die Kinder.

Auch der ActionVan konnte seine Angebote beim Spielefest präsentieren.

Spielgeräte auf dem ganzen Marktplatz – wo sich Menschen aller Generationen zum gemeinsamen Spiel treffen konnten.