Infos zum Standort

28.05.2020

Zusammen in die Zukunft

Die neuen Leitungskräfte bei der Rummelsberger Diakonie und Hilfe für das behinderte Kind gGmbH in Oberfranken freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Bayreuth – Stadtmission Bayreuth e.V. als wichtigen Partner vor Ort.

Bayreuth - Thomas Grämmer, bisher Regionalleiter der Rummelsberger Diakonie in der Region Schwaben, übernimmt ab dem 01.09.2020 die Regionalleitung der Rummelsberger Dienste für junge Menschen gGmbH und der Rummelsberger Dienste für Menschen mit Behinderung gGmbH in Oberfranken. Neben dieser Aufgabe bleibt er weiterhin als Mitglied der Geschäftsleitung für die Rummelsberger Dienste für junge Menschen gGmbH in Verantwortung. Er übernimmt die neue Aufgabe von Fritz Glock, der sich Ende des Jahres nach 28 Jahren bei der Rummelsberger Diakonie in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ein großer Dank gilt Glock, der neben seiner jahrelangen erfolgreichen Arbeit als Verantwortlicher der zwei Handlungsfelder, in den vergangenen zwei Jahren zusätzlich für die Hilfe für das behinderte Kind gGmbH als Geschäftsführer verantwortlich war und dort seine große Erfahrung eingebracht hat. Die Rummelsberger Diakonie betreut, unterstützt und begleitet zahlreiche Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Senior_innen, mit und ohne Behinderung in knapp 20 Einrichtungen in Oberfranken.

Neben der Regionalleitung in Oberfranken wird Thomas Grämmer bereits ab dem  01.07.2020 Geschäftsführer der Hilfe für das behinderte Kind gGmbH, kurz HbK gGmbH. 

Die HbK gGmbH, in welcher die Rummelsberger Dienste für Menschen mit Behinderung gGmbH 51 Prozent der Gesellschaftsanteile hält und die weiteren 49 Prozent beim Diakonischen Werk – Stadtmission Bayreuth e.V. liegen, hat aktuell ca. 230 Mitarbeitende. Zu den Angeboten der HbK gGmbH zählen eine Frühförderung, das Heilpädagogische Zentrum mit der Dr.-Kurt-Blaser Schule, einem Internat, der Tagesstätte, dem Therapierbereich sowie das Wohnhaus Laineck und verschiedene Wohngruppen in der Stadt Bayreuth.

Durch die seit Mai 2018 bestehende strategische Partnerschaft zwischen der Rummelsberger Diakonie und dem Diakonischen Werk – Stadtmission Bayreuth e.V. soll die HbK gGmbH mit innovativem Konzept weiterhin erfolgreich in die Zukunft geführt werden, wie auch Grämmer beschreibt: „Als Geschäftsführer und Regionalleiter möchte ich die strategische Zusammenarbeit in Bayreuth mit den beiden Partnern in den Fokus stellen. Wir möchten die Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk – Stadtmission Bayreuth e.V., sowie den Interessensvertretungen im sozialen Kontext und der lokalen Politik intensivieren, sowie überregional Netzwerke knüpfen, pflegen und ausbauen.“ Außerdem betonte Grämmer, dass es wichtig sei, die strategische Weiterentwicklung der HbK gGmbH in Kontext zu den bisherigen wertvollen Angeboten der Rummelsberger Diakonie in Oberfranken zu setzen.

Neuer Einrichtungsleiter der HbK gGmbH wird zum 01.Juni Benjamin Wiest. Der bisherige Leiter Organisationsentwicklung im Berufsbildungswerk Rummelsberg wird in diesem Zusammenhang auch die Funktion des ständigen Stellvertreters des Geschäftsführers wahrnehmen. Wiest freut sich auf die kommenden Aufgaben in seinem neuen Team: „Als Einrichtungsleiter möchte ich mich mit höchster Konzentration und Motivation für die Menschen in den Angeboten der HbK gGmbH und deren Mitarbeitenden einsetzen.“

Ein besonderes Anliegen sei ihm dabei die HbK gGmbH weiterhin erfolgreich in die Zukunft zu führen. Ganz persönlich freut sich der 31- Jährige vor allem auf die Arbeit mit den Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, sowie deren Angehörigen und den Mitarbeitenden vor Ort.“

Die beiden neuen Führungskräfte betonen, dass sie dem Wirken der HbK gGmbH in Bayreuth große Anerkennung entgegenbringen: „Die HbK gGmbH ist seit vielen Jahren eines der wichtigsten Standbeine für die soziale Arbeit in Bayreuth und wir sind stolz darauf unseren Teil vor Ort beitragen zu dürfen“ so Grämmer.


Von: Steven Himmelseher

27.05.2020

Bäume statt CO2

Rummelsberger Diakonie steigt auf ökologische Suchmaschine Ecosia um

Dass seit einigen Wochen jede vermeintliche Google-Suche, die Mitarbeitende der Rummelsberger Diakonie im trägereigenen Netz machen, eigentlich eine Ecosia-Suche ist, könnte auffallen: Statt zwei Gramm CO2 pro Suchanfrage auszustoßen, wie es bei einer durchschnittlichen Suchanfrage im Netz der Fall ist, wird mit jeweils 45 Suchanfragen ein Baum gepflanzt.

Angestoßen hatte diese Idee Dominic Portisch, der in einer Außenwohngruppe des Auhofs in Roth arbeitet. Doch er ist ehrlich: „Eigentlich hatte diese Idee meine Tochter Junea, sie ist auf jeden Fall die treibende Kraft in unserer Familie, was Umweltschutz angeht.“

Junea ist zwölf Jahre alt und Schülerin an der Realschule in Hilpoltstein. Statt eines Adventskalenders („So viel einzeln verpackte Sachen und nicht mal faire Schokolade“) hatte sie in der Vorweihnachtszeit das Büchlein „Every Day for Future“ bekommen, in dem für jeden Tag eine Idee stand, wie man die Umwelt schützen könne. Eine der insgesamt
100 Ideen war die Suchmaschine Ecosia. „Als erstes haben wir unseren Laptop umgestellt, dann alle Handys, dann den Rechner“, erinnert sich Dominic Portisch. „Und dann wollte Junea wissen, ob man das nicht auch am Auhof machen könnte.“ Also wandte er sich an Andreas Ammon, den Leiter des Auhofs. Der war von der Idee so angetan, dass er sie direkt an die Kollegen in der IT-Abteilung weitergab – und nun suchen alle im Rummelsberger Netz standardmäßig in Ecosia. Da das Erscheinungsbild der Suchmaske und der Ergebnisliste sehr ähnlich ist wie bei Google, fällt es vielen wahrscheinlich nicht auf.

„Ich merke keinen Unterschied bei den Suchergebnissen“, sagt Portisch, der schon seit
20 Jahren bei den Rummelsbergern arbeitet. „Ich nutze es wirklich als portables Telefonbuch.“ Er lacht. „Aber ich sage nach wie vor ‚googeln‘. Dann googelt man eben jetzt auf Ecosia, der Begriff ist ja mittlerweile völlig von der Suchmaschine losgelöst.“

Wie Ecosia funktioniert, wird auf der Startseite der ökologischen Suchmaschine erklärt: Jede Suchanfrage generiert Einnahmen für Ecosia. Diese Einnahmen werden genutzt, um Aufforstungsprojekte zu finanzieren. „Vor allem in Asien und Südamerika“, weiß Junea. So entsteht eine negative CO2 – Bilanz. Dazu kommt, dass die Ecosia-Rechner mit Ökostrom betrieben werden. Der positive Nebeneffekt für die eigene Privatsphäre ist, dass Ecosia die Daten nicht an Werbeträger verkauft.

Also rundum eine tolle Idee, die Familie Portisch mitgebracht hat – und sie haben noch mehr davon. „Ich versuche, die Kollegen von einem freiwilligen Tempolimit 130 zu überzeugen. Das spart Sprit und vermeidet Unfälle. Wir transportieren schließlich kein Zeitgut, sondern begleiten in der Regel Menschen“, lacht Dominic Portisch.

Diakonin Arnica Mühlendyck (2.821 Zeichen)


Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

Junea und Dominic Portisch haben angeregt, dass alle Suchanfragen im Rummelsberger Netz über die ökologische Suchmaschine Ecosia laufen. (Foto: Mühlendyck)

28.05.2020

Zusammen in die Zukunft

Die neuen Leitungskräfte bei der Rummelsberger Diakonie und Hilfe für das behinderte Kind gGmbH in Oberfranken freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Bayreuth – Stadtmission Bayreuth e.V. als wichtigen Partner vor Ort.

Bayreuth - Thomas Grämmer, bisher Regionalleiter der Rummelsberger Diakonie in der Region Schwaben, übernimmt ab dem 01.09.2020 die Regionalleitung der Rummelsberger Dienste für junge Menschen gGmbH und der Rummelsberger Dienste für Menschen mit Behinderung gGmbH in Oberfranken. Neben dieser Aufgabe bleibt er weiterhin als Mitglied der Geschäftsleitung für die Rummelsberger Dienste für junge Menschen gGmbH in Verantwortung. Er übernimmt die neue Aufgabe von Fritz Glock, der sich Ende des Jahres nach 28 Jahren bei der Rummelsberger Diakonie in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ein großer Dank gilt Glock, der neben seiner jahrelangen erfolgreichen Arbeit als Verantwortlicher der zwei Handlungsfelder, in den vergangenen zwei Jahren zusätzlich für die Hilfe für das behinderte Kind gGmbH als Geschäftsführer verantwortlich war und dort seine große Erfahrung eingebracht hat. Die Rummelsberger Diakonie betreut, unterstützt und begleitet zahlreiche Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Senior_innen, mit und ohne Behinderung in knapp 20 Einrichtungen in Oberfranken.

Neben der Regionalleitung in Oberfranken wird Thomas Grämmer bereits ab dem  01.07.2020 Geschäftsführer der Hilfe für das behinderte Kind gGmbH, kurz HbK gGmbH. 

Die HbK gGmbH, in welcher die Rummelsberger Dienste für Menschen mit Behinderung gGmbH 51 Prozent der Gesellschaftsanteile hält und die weiteren 49 Prozent beim Diakonischen Werk – Stadtmission Bayreuth e.V. liegen, hat aktuell ca. 230 Mitarbeitende. Zu den Angeboten der HbK gGmbH zählen eine Frühförderung, das Heilpädagogische Zentrum mit der Dr.-Kurt-Blaser Schule, einem Internat, der Tagesstätte, dem Therapierbereich sowie das Wohnhaus Laineck und verschiedene Wohngruppen in der Stadt Bayreuth.

Durch die seit Mai 2018 bestehende strategische Partnerschaft zwischen der Rummelsberger Diakonie und dem Diakonischen Werk – Stadtmission Bayreuth e.V. soll die HbK gGmbH mit innovativem Konzept weiterhin erfolgreich in die Zukunft geführt werden, wie auch Grämmer beschreibt: „Als Geschäftsführer und Regionalleiter möchte ich die strategische Zusammenarbeit in Bayreuth mit den beiden Partnern in den Fokus stellen. Wir möchten die Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk – Stadtmission Bayreuth e.V., sowie den Interessensvertretungen im sozialen Kontext und der lokalen Politik intensivieren, sowie überregional Netzwerke knüpfen, pflegen und ausbauen.“ Außerdem betonte Grämmer, dass es wichtig sei, die strategische Weiterentwicklung der HbK gGmbH in Kontext zu den bisherigen wertvollen Angeboten der Rummelsberger Diakonie in Oberfranken zu setzen.

Neuer Einrichtungsleiter der HbK gGmbH wird zum 01.Juni Benjamin Wiest. Der bisherige Leiter Organisationsentwicklung im Berufsbildungswerk Rummelsberg wird in diesem Zusammenhang auch die Funktion des ständigen Stellvertreters des Geschäftsführers wahrnehmen. Wiest freut sich auf die kommenden Aufgaben in seinem neuen Team: „Als Einrichtungsleiter möchte ich mich mit höchster Konzentration und Motivation für die Menschen in den Angeboten der HbK gGmbH und deren Mitarbeitenden einsetzen.“

Ein besonderes Anliegen sei ihm dabei die HbK gGmbH weiterhin erfolgreich in die Zukunft zu führen. Ganz persönlich freut sich der 31- Jährige vor allem auf die Arbeit mit den Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, sowie deren Angehörigen und den Mitarbeitenden vor Ort.“

Die beiden neuen Führungskräfte betonen, dass sie dem Wirken der HbK gGmbH in Bayreuth große Anerkennung entgegenbringen: „Die HbK gGmbH ist seit vielen Jahren eines der wichtigsten Standbeine für die soziale Arbeit in Bayreuth und wir sind stolz darauf unseren Teil vor Ort beitragen zu dürfen“ so Grämmer.


Von: Steven Himmelseher